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Es scheint, dass die Rebleute bereits Ende des 14. Jahrhunderts ein Haus mit Laube, Trinkstube und Garten innegehabt haben. Dessen Lage ist jedoch nicht mehr nachweisbar. Auch weiss man nicht, ob die Rebleute während ihrer Vereinigung mit den Grautüchern deren Haus an der Sporengasse mitbenützt haben.
Fest steht jedoch, dass 1450 das Haus zur «Glocke» an der Freienstrasse samt Nebenhäusern an der Weissengasse erworben wurde. Vormals war das Haus in Besitz der adligen Ramsteiner gewesen, und daher stammten wahrscheinlich auch die wundervollen Wandmalereien in der grossen Stube. Vermutlich wurden sie durch den Maler Hans von Schlettstadt anfangs des 15. Jahrhunderts erstellt.
Bild 1: Zunfthaus von 1669
Bild 2: Zunfthaus von 1896
Bis zu seinem Abriss 1896 erlebte dieses Zunfthaus nebst seinem ursprünglichen Zweck als Versammlungsort für Zunft und Zunftvorstand viele Verwendungen: Als Tanz- und Fechtsaal, Übungslokal für Akrobaten, Bibliothek, Lager für Glocken und Geschütze eines Giessers, Kaserne für französische und alliierte Truppen, Sitz der Centralpolizeidirektion sowie Haus für diverse Krämer.
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